Archiv für Juni 2008

Roadtrip Kanada 2: Niagara Falls

Übermüdet von den nicht sehr schlafreichen 2 vorherigen Nächten kamen wir bei unserem Hotel 10 Gehminuten von den NIagara Fällen an. Zur Stärkung gingen wir erstmal ins kleine Städtchen an den Fällen.. das sehr stark an Atlantic City erinnert. Alles künstlich und auf Tourismus ausgelegt, Souvenirläden, Casinos, Touristenläden, Essen Essen Essen..  Nach einer Stärkung gingen wir dann endlich zu den Fällen, und zwar auf der kanadischen Seite (amerikanische Seite kann man echt schmeißen!!). Erster Eindruck: „WOW aber… ich dachte die wären größer??“ 😀 … das sagt so ziemlich jeder der dort war. Dennoch sind die Fällebeeindruckend, die übrigens  aus 2 Teilen bestehen nämlich den Rainbow Falls und den Haupt-Niagara Fällen, darunter der Lake of Mist mit den berühmten Bootsfahrten zum den Fällen. Wir schauten sie uns heute mal von der Ferne an… „Ferne“ naja einmal standen wir direkt darüber 🙂 .

Anlässlich des Memorial DAy´s fand Abends ein supertolles Feuerwerk direkt über den Niagara Fällen statt! Es war ein einzigartiges Erlebnis, das hat man wirklich nicht alle tage und ich bin froh dass wir gerade an diesem Tag dort waren!!

Außerdem sind die Fälle in der Nacht wunderschön in allen Farben beleuchtet was dem ganzen einen echt mystischen Eindruck gibt:

Den ABend ließen wir im Hardrock Cafe ausklingen, aber nicht allzu lange da so ziemlich jeder hundemüde war!!

Am nächsten und letzten Tag besuchten wir die Niagara Fälle mit dem Boot. Wir bekamen schicke blaue Regenumhänge, die aber direkt bei den Fällen auch keine Hilfe mehr waren. Wir wurden klatschnass.. da merkte man erst was für eine Naturgewalt dahintersteckt! Diese Dusche war ein Heidenspaß 😀

Da wir nicht wussten wieviel Stau auf dem Heimweg auf uns zu kam, verließen wir KAnada bereits zur Mittagszeit. Danach brauchten wir eindeutig ein Wochenende um uns von diesem zu erholen 😉

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Kanada Roadtrip 1: Toronto

Kanada stand ganz oben auf der Liste der noch unerledigten Dinge hier (gleich neben Miami aber dazu komme ich später 😉 ). Also eignete es sich gut dass ganz Siemens am Memorial Day freibekam und wir uns mit 3 Autos vollgepakct mit Aupairs und Siemens Interns auf die 12 Stunden lange Fahrt nach Toronto im kanadischen Staat Ontario machten. Aufgrund des verlängerten Wochenendes standen wir allerdings viel im Stau, wodurch sich alles ein bissal verlängerte und wir letztendlich erst um 4 in der Früh beim Hostel, das sich allerdings in bester Lage mitten in der Stadt befand, ankam. Der CN Tower befand sich zum Beispiel gleich daneben.

Den ersten Tag starteten wir mit einem leckeren Pancake Frühstück im Hostel und begonnen dann mit unserer Sightseeing tour. Zwecks Schlafmangel war so mancher aber noch seeehr müde beim Frühstück 😉 .

Seth, der Kanadier aus Toronto und mein facebook husband (siehe April scherz) stoß in der Früh zu uns und führte uns praktisch als totaler Insider durch die Stadt.

Erste Station natürlich der CN Tower als DIE Atraktion Torontos. Er ist mit seinem halben Kilometer Höhe der höchste freistehende Turm der Welt. Da mussten wir natürlich rauf! Die Aussicht war ein Traum! Es sah so aus als läge Toronto direkt am Meer, weil Lake Ontario so RIESEN groß i, dass es unmöglich ist, sogar vom CN Tower aus, das andere Ufer zu erblicken. Stolz sind wir alle auf Jan, der eigentlich under Höhenangst leidet und sich trotzdem raufgetraut hat (mehr oder weniger freiwillig *gg*). Es gab sogar einen Bereich, wo man nur ein Glasfenster unter seinen Füßen hatte und da hat man dann wirklich gesehen wie weit es runtergeht!

Weiter ging es zu Fuß zum großen See, wo wir eine Fähre zum Freizeitparadies der Kanadier nahmen: eine Insel die nur als Freizeitanlage dient und mit Strand und Parkflächen und Sportanlagen usw ausgestattet ist, mit toller Sicht auf Toronto. Dort gönnten wiruns erst mal mein erstes legales Bier seit Monaten (in Kanada kann man ja ab 18 trinken) – leider war es kanadisches Bier und das is echt grauslig!!

Die Gruppe:

Auch Zeit zum Relaxen am Strand war drin.

Wieder auf Festland besuchten wir den Time Square von Toronto, wo zufällig gerade ein verdammt cooles Hiphop live konzert stattfand! Einen großen Teil des Weges gingen wir auch unterirdisch, da unterden Straßen von Toronto ein riesiges unterirdisches Labyrinth von Gängen mit vielen Shops und Verbindungen zwischen Gebäuden. Man könnte einen Marathon laufen da unten.

Abends herrschte Landschulwochenstimmung in unserem Zimmer und an einem Punkt saßen wir glaub ich mit über 20 Leuten in einem kleinen Hostel 6 Bettzimmer (Seth brachte auch noch ein paar Freunde) ! Mit ein paar Erfrischungsgetränken 😉 . Danach gingen wir in einen Club weiterfeiern, der einfach MEGA Musik spielte!!

Leider passierte es dort, dass mir meine Tasche gestohlen wurde was meine Stimmung extrem dämpfte. Außerdem riss mein FlipFlop Band wodurch ich nicht mal mehr mit Schuhen laufen konnte! Basti war so lieb und trug mich dann auf seinen Schultern heim 🙂 … im Hostel ließen wir dann gleich sämtliche Karten und Handy sperren. Leider sind auch meine Bilder von Toronto weg 😦 ..

Am nächsten Tag in der Früh, wieder nach einem leckeren Pancake Frühstück, regelte ich die Sache mit der Polizei und dann wurde es eh schon Zeit zu den Niagara Fällen aufzubrechen. Vorher bekamen wir aber noch eine Moralpredigt vom Hostelbesitzer, der unsere kleine Party im Zimmer gestern bemerkte (eigetnlich waren keine alkoholischen Getränke im Hostel erlaubt). Naja 🙂

Nachtragen…

Hey Leute!

Jap überraschung mich gibts auch noch.. ich weiß ich war extrem schlecht mit den Blogeinträgen im letzten Monat, aber ihr wisst ja eh, je weniger ich schreibe umso besser – ich hatte nämlich wirklich absolut keine Zeit zum Schreiben und bin ständig unterwegs! Sogar wenn ich mal ein paar Stunden nichts tue, fahre ich Rad, chatte mit Freunden hier auf Facebook (Siemens Interns haben genauso wenig zu tun wie ein au pair..) oder mache Spontanbesuche bei ihnen oder lese einfach mal gemütlich in der Hängematte.

Außerdem hat mich Millis Tod irgendwie aus der Routine gebracht und dann hats mich einfach nciht gefreut was zu schreibne. Aber da ich mir fest vorgenommenh abe diesen Bloga auszudrucken und auf der Heimreise von anfang an zu lesen (hab ja genug zeit…) muss ich doch mal nachtragen. Is ja blöd wenn mein jahr auf einmal im Juni aufhört! Die flickr fotos hab ich aber schon aufgegeben, es sind einfach zu viele fotos als dass ich sie je nachloaden könnte!

Also ich versuch jetzt einfach mal a bissal teils zusammenfassend nachzutragen was sich seit dem Kanada Roadtrip getan hat und was ich noch so vorhabe..

Baseball: Philadelphia Philies VS. Florida Marlins

Am Freitag, 30 Mai, lud mich meine Hostfamily zu Robbies Geburtstagsfeier ein und da wir hier in Amerika sind und natürlich typisch amerikanische Geburtstagsfeiern stattfinden müssen, fand diese auf einem Baseballspiel statt! Genauer gesagt auf dem Baseballspiel Philadelphia Phillies gegen Florida Marlins im Baseballstadium in Philadelphia. Eigentich hätte es bei den Hillsboroughn auch eine Grillerei gegeben, aber die gibts ja eh hoffentlich noch öfter 🙂 – da ging ich lieber aufs Spiel!

Robbie lud 7 Freunde seiner Schule ein, Courtney kam mit einer Freundin und dann eben Chris, Peter, hostmum und dad und ich. Wir fuhren mit 3 Autos und ich bekam 5 pubertäre Burschen (14 Jahre) ins Auto ^^ (mein AUto wurde um einige Sitze im Kofferaum erweitert). Na also das war ein Spaß denen zuzuhören, da gings auch um wer geht mit wem und wessen Schwester is „hot“ *lach*, dann disutiertens über die verschiedensten Computerspiele und verglichen was ned jeder shcon erreicht hat. Daneben wurde laut Rapmusik aufgedreht, dann schmissen sie Knallfrösche ausm Auto, oder schrien „PHILLIES“ – ihre Baseballmannschaft – ausm Auto. Und jeder wollte der lauteste sein, sodass sie sich eh bald gegenseitig nimma verstanden. Es war herrlich 😀 !! Aber da ich mich auch mit den gerade populären Musikern auskenne, oder durch meine Brüder wusste was man wann bei Burschen zu sagen hat, konnte ich ziemlich gut mitreden und wurde glaub ich allgemein als einziges Mädel akzeptiert 😀 … UND natürlich kamen ständig pubertäre Anspielungen wie „hey robbie do you like 69“ *rofl* oder ein anderer meinte „i prefer 99“ .. der arme Robie wusste aber gar ned was damit gemeint war und wir mussten es ihm durch die Blume erklären HAHAHAHAHAHA. Hillarious! ICh genoss es selber mal nach Philadelphia zu fahren, wiel die Skyline von der Straße aus einfach so schön is!

Vor dem Spiel grillten wir auf dem Rasenstück ein paar Würstchen und S´mores – geschmolzene Marshmallows zwischen Hershey Chocolate und Graham Crackers (KÖSTLICH!!) . Fatfree Würstchen für die Mädels und Fatwürstel für die Männerschaft natürlich 🙂 !! Außerdem verdammt süße zuckerfreie Limonade:

Alle Stadien von Philadelphia sind auf einem Fleck konzentriert, da gibts das Ice Hockey Stadion, Football, Baseball… also eigentlich hat jeder Sport sein eigenes stadion 🙂 . Von unseren Plätzen aus im Stadion hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die Skyline… es war traumhaft!

So konnten wir auch den SOnnenuntergang von bester Position verfolgen.

Das Spiel selber war ziemlich cool, ich hate zwar vorher keine Ahnung von Baseball aber die Burschen erklärten mir eh jede Handbewegung genauestens, sodass ich glaub ich das Spiel jetzt halbwegs gut verstanden hab. Es ist wirklich sehr sehr ähnlich zu Brennball wahnsinn!! Die Stimmung war auch ein Erlebnis, 45000 Leute fanden an diesem Tag im Stadium Platz. Wir schafften sogar die Welle 5 mal um das Stadium herumgehen zu lassen! Die Musik heizte die Menschen natürlich an und bei jedem Homerun stand jeder auf und jubelte und applaudierte! Highlight war, als wir auf einmal Hochzeitsmusik durchs Stadium schallen hörten und im großen BIldschirm wurde auf einmal ein Mann eingeblendet der seiner Freundin gerade einen Hochzeitseintrag im Stadium machte. Das nenn ich mal romantisch 😀 !!

Mehr zu Milly

Ich vermiss an Milly so schrecklich, ich hab ihn zwar jeden Tag vermisst, aber da war doch immer die Vorfreude ihn doch irgendwann wieder zu knuddeln und zu streicheln, aber jetzt weiß ich dass ich ihn nie mehr sehen werde. So mancher der das liest denkt vielleicht ich übertreibe so ein Tamtam um ein Haustier zu machen, aber ich hab Milly einfach so arg lieb gehabt, er war wirklich wie niemand sonst immer da für mich seit ich klein war (z.b. als ich in der Volksschule einen Text auswendig lernen musste und ich schon fast am verzweiflen war legte er sich zu mir und auf einmal klappte es ganz leicht) . Oder wenn ich weinte merkt eine Katze das irgendwie und auf einmal kam er her und schmeichelte und es ging besser. Lange Hausaufgabenschichten in der Nacht wurden erheitert indem sich Milly einfach beinhart aufs Heft legte und sich weigerte wegzugehen, so auf die Art „Silvia, Schluss mit HÜ du brauchst Schlaf“. Und wenn man im Morgengrauen vom Fortgehen heimkam war er doch der erste, der einen mit einem fröhlichen Miau vom Garten aus erwartete. Und seine Lieblingsschlafplätze waren sowieso der Papiermistkübel und die Schultasche.
Ich sag jetzt ganz kindisch, ich will einfach meine Katze wieder zurückhaben, ich hab mir nie gedacht dass er auf einmal weg sein konnte, es gab noch nie ein Daheim ohne Milly da er ein Familienmitglied war seit ich klein war. Ich hab ihn einfach so so so so lieb ghabt und jeden Tag freute ich mich darauf ihn wiederzuhaben wenn ich heimkomme. WIr haben sogar das Familienfoto vor Amerika mit ihm aufgenommen, da halte ich ihn im Arm und das schau ich mir jetzt jede Minute an.

Jasmin war heute so lieb und verbrachte den Tag mit mir, wir gönnten uns was leckeres kalorienreiches und sie zeigte mir Bilder von ihrer Miamireise. Außerdem schrieben Karo und Andi mir die schönsten tröstendsten nachrichten ever, ich wusste gar nicht dass man soviel mitgefühl in worten ausdrucken kann. Danke ihr zwei ihr seid ein wahnsinn und ich bin so glücklich dass ich euch hab!! Aber die 4 Arbeitsstunden mit den Kindern waren schlimm weil ich einfach dauernd an Milly dachte und dann kann man aber auch ned zum Heulen anfangen. Aber jetzt im Zimmer gehts wieder. Und weil grad sonst keiner zum Reden da is schreibe ich den Blogeintrag.

Ich möcht hier noch irgendwie Mamas Email festhalten, da es doch eine wichtige Rolle in dem ganzen spielt und ich den moment als ichs gelesen hab wahrscheinlich nie vergessen werde:

„Liebe Silvia!

Ich weiß gar nicht,wie ich es dir mitteilen soll,aber unser lieber Milly ist heute Nachmittag gestorben!
Zu deiner Beruhigung -sehr friedlich ist er eingeschlafen.Wir sind alle total traurig!Ich glaube,die Hitze-wir haben seit über einer Woche um die 30°C-hat ihm sehr zugesetzt.
Gestern ist mir aufgefallen,dass er nicht frisst und auch keine Milch trinkt.Er ist hereingekommen und hat in der Zeitungskiste geschlafen.Heute Vormittag hat er im Wohnzimmer unter dem kleinen Schreibtisch nur geschlafen.Später hat er sich auf den Holzboden gelegt und wieder geschlafen.Dabei hat er auch Urin verloren.Nach meiner Mittagsrast habe ich gemerkt,dass er auf Streicheln zwar reagiert,aber sein Auge hat keine Reaktion gezeigt.Außerdem war die Gesichtsmuskulatur ziemlich steif,es hat sich wie eine Lähmung angefühlt.Ich glaube,ab diesem Zeitpunkt war er wahrscheinlich bewusstlos,das gibt es auch bei Menschen,dass sie vor dem Tod geistig wegtreten.Er hat aber noch geatmet. Ich habe ihn immer wieder gestreichelt.Dabei hat er sogar den Kopf einmal zur Seite bewegt.Aber dann ging es schnell,er war auf einmal unruhig,hat das Maul versucht aufzumachen,hat die Beine noch bewegt und die Atmung wurde immer flacher,bis keine Bewegung mehr zu sehen war.Ich konnte es nicht glauben,dass er tot ist,habe ihn wieder gestreichelt,aber es war zu spät.
Ich bin nur froh,dass er daheim war,er hätte auch irgendwo unterwegs sein können, und wir hätten ihn nicht im Garten begraben können.Sein Platz ist bei den Blumen,du weißt,wo er sonst immer gern gelegen ist,aber halt unter der Erde!
Wir haben so gehofft,dass er noch am Leben ist,wenn du heimkommst,aber er hat es leider nicht geschafft.
Andererseits hat er 7 Monate -seit der Diagnose Hautkrebs- überlebt,das ist schon ganz schön.Gottseidank bin ich nicht zum Tierarzt gefahren,denn wenn er dort stirbt,darf man ihn nicht mit heim nehmen,dann kommt er zur Tierkörperverwertung.
Ein paar Bilder habe ich noch gemacht,auf dem letzten Bild ist er gerade gestorben.
Es tut mir Leid,dass ich dir keine schönere Nachricht bringen konnte!
Er wird uns sehr abgehen,vor allem in Früh,wenn ich die Terrassentür aufgemacht habe,war er meistens da.
Abends,beim Fernsehen ist er immer auf meinem Schoß gesessen,beim Hefte verbessern auf den Heften,….
14 Jahre ist er alt geworden.Eigentlich können wir dankbar sein,dass er so lange in der Stadt überlebt hat,und auch so lange gesund war.Nicht jede Katze hat das Glück,so alt zu werden.
Das Leben geht weiter und ich wünsche dir trotzdem einen schönen Sonntag! „

milly

Milly ist gerade gestorben. Ich schreib später mehr aber ich kann derweil nicht, shit.

Wieso geht zur Zeit eigentlich alles schief??


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